Über mich
Mein Name ist Mag. Alexandra Häupl. Ich wurde 1971 in München geboren und lebe heute in Salzburg.
Seit ich denken kann, gilt meine Leidenschaft der Kunst – insbesondere der Malerei sowie der Arbeit mit Ton im Bereich Skulptur und Keramik.
Durch unsere vier Kinder wurde mir mit der Zeit bewusst, dass mein Beruf als Betriebswirtin zwar Teil meines bisherigen Weges war, meine eigentliche Berufung jedoch in der kreativen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen liegt. Nach langjähriger Tätigkeit in der Wirtschaft beschloss ich daher, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.
Während meiner Elternzeit absolvierte ich von 2004 bis 2006 eine zweijährige Ausbildung zur Montessori-Pädagogin am Institut für Lebendiges Lernen bei Prof. Dr. Wilhelm Weinhäupl. Anschließend studierte ich an der Universität Mozarteum Salzburg Bildnerische Erziehung und Werkerziehung. Mein Schwerpunkt lag auf der Malerei in der Klasse von Dieter Kleinpeter sowie auf der Keramik in der Klasse von Barbara Reisinger.
Besonders prägend für meine künstlerische Entwicklung war die Lehre bei Kurt Welther, bei dem ich über viele Jahre die Malerei mit Ölfarben erlernen und vertiefen durfte. Meine Fertigkeiten in der plastischen Arbeit mit Ton konnte ich beim Bildhauer Max Wagner weiterentwickeln.
2007 führte mich mein Weg zu Arno Stern nach Paris, wo ich die Ausbildung zur Malortdienenden absolvierte. Seit 2016 leite ich den Malort Salzburg im Salzburger Nonntal nach der Philosophie von Arno Stern.
Um mein fachliches Spektrum zu erweitern und jedem Menschen mit einer individuell passenden Haltung begegnen zu können, schloss ich 2024 meine Ausbildung zur Kunst- und Kreativitätstherapeutin am IEK Berlin ab.
Parallel dazu setze ich meine eigene künstlerische Entwicklung kontinuierlich fort. Derzeit absolviere ich an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor ein Studium für Zeichnung und Malerei beim zeitgenössischen Künstler Markus Lüpertz. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Arbeit ist für mich eine wichtige Grundlage und zugleich eine fortwährende Quelle neuer Impulse.
Seit September 2025 arbeite ich an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Salzburg in kunsttherapeutischen Projekten und bin Koordinatorin des interdisziplinären Projekts YOUNG.ART. Dieses wunderbare Projekt nutzt die Heilkraft der Kunst in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen und schafft im Klinikalltag Räume für Ausdruck, Begegnung, Selbstwirksamkeit und neue Perspektiven – besonders dort, wo Worte manchmal fehlen.
Das Malspiel ist für mich ein wohltuendes Pendant zum Alltag. Es ist geprägt von Freude, Lebendigkeit, Beglückung und Lust am eigenen Tun. Frei von Vorgaben und Erwartungen, von Maßregelung oder kritischer Beurteilung, kann sich im Malort jeder Mensch – ob Kind oder Erwachsener – mithilfe von Pinsel und Farbe ausdrücken, die eigene Welt inszenieren und unmittelbar erleben.
Im Malspiel entwickeln sich Pinselfertigkeit, Geschicklichkeit und Genauigkeit sowie ein Gespür für Farbe und Raum. Darüber hinaus werden auf spielerische Weise grundlegende Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration gefördert. Auch Achtsamkeit und die Fähigkeit, sich einer Sache mit Hingabe zu widmen, können sich entfalten.
Durch die Freude und die Beständigkeit in dieser farbenfrohen und lustvollen Tätigkeit entwickelt sich ganz von selbst ein Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten. Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und die Wertschätzung des Eigenen werden gestärkt.
Ich erlebe den Malort als einen besonderen Ort, an dem Menschen Kraft tanken können und der vor Kreativität, Lebendigkeit und Freude sprudelt. Es ist mir ein großes Anliegen, das Malspiel für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen.
Sowohl im Malort als auch in der Kunst- und Kreativitätstherapie liegt mein Fokus auf der Stärkung der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen. Mein Therapiehund Pippa begleitet mich dabei regelmäßig und trägt mit seiner ruhigen und zugewandten Art zu einer vertrauensvollen Atmosphäre bei.
Ich arbeite ebenso gerne mit Kindern und Jugendlichen wie mit Erwachsenen. Da mir Inklusion besonders am Herzen liegt, bereitet es mir große Freude, auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen die Erfahrung des Malspiels zu ermöglichen.
Darüber hinaus biete ich im Salzburger Nonntal Töpferkurse für Kinder und Jugendliche an.
https://www.prontopro.at/blog/malort-in-oesterreich/
Besuchen Sie mich auch auf meiner künstlerischen Webseite
https://www.prontopro.at/blog/malort-in-oesterreich/
Salzburger Landesklinik: YOUNG.ART https://youtu.be/GjwT6EcYYXI
Im Malort Salzburg arbeite ich nach den Kriterien von Arno Stern Offizielle Malort Kriterien Liste
